Veröffentlicht am · Lesezeit: ~10–12 Min.

Aktualisiert am : Angaben geprüft und korrigiert (Piglin-Verhalten, Beute, Leitstein-Rezept, Spielbegriffe), Übersicht der Bastion-Arten und häufige Fragen ergänzt.

In Minecraft gibt es vier Arten von Bastionsruinen, jede mit eigenem Aufbau und eigener Beute:

  • Wohnabteile – Piglin-Behausungen mit Netherwarzen im Innenhof
  • Hoglin-Ställe – drei Abteile voller Hoglins, mit Sattel und Diamantwerkzeug
  • Schatzkammer – die gefährlichste, mit garantierter Netheritaufwertung
  • Brücke – Piglin-Gesicht am Eingang, garantierter Leitstein

Beim Erkunden des Nethers bist du vielleicht über eine zerbrochene, festungsartige Struktur aus dunklem Schwarzstein gestolpert. Das sind die Bastionsruinen. Diese Strukturen sind herausfordernd zu erobern und zu plündern, aber ebenso aufregend, wenn du weißt, wie du dich in ihnen bewegst.

In jeder dieser Strukturen triffst du auf mehrere feindliche Mobs, die dir den Weg deutlich erschweren. Sie gehören zu den härtesten Gegnern, denen du im Nether begegnest – aber sie sind nicht unmöglich zu besiegen.

Du bist als Spieler hier, um Schätze zu holen – etwa verzauberte Ausrüstung, Antiken Schrott, Netheritplatten, die Netheritaufwertung und mehr Gold, als du je benötigen wirst. Aber es wird nicht einfach, denn Bastionen enthalten viele Fallen, die dich aufhalten werden.

Bevor du den nächsten Schritt machst, lass uns alles besprechen, was du wissen musst: Bastionsruinen, Piglins, Beute und andere verborgene Gefahren.

Willst du Minecraft auf deinem eigenen Server spielen?

Was sind Bastionsruinen?

Bastionsruinen gelten als Überreste einer alten Piglin-Zivilisation: gewaltige Festungen, die einst stolz standen und dafür gebaut wurden, ihre Goldvorräte und Schätze zu schützen. Mit der Zeit und durch zahlreiche Lavaexplosionen verfiel die gesamte Struktur zu Ruinen – einige Piglins leben jedoch noch in ihren Behausungen.

Diese Mobs beschützen jedes Stück Gold und jeden Schatz wie ihren eigenen: Piglins greifen dich an, sobald sie dich sehen, es sei denn, du trägst mindestens ein Teil Goldrüstung. Piglin-Barbaren greifen dich immer an, egal was du trägst. Bastionsruinen entstehen in vier der fünf Nether-Biome, aber nicht in den Basaltdeltas. Versucht eine Bastionsruine dort zu generieren, entsteht stattdessen eine Netherfestung.

So viel zur Geschichte und dazu, wie diese Struktur entstand – aber es gibt noch viel mehr zu entdecken. Lass uns darüber sprechen.

Bastionsruine finden: So klappt es

Bastionsruinen entstehen in vier der fünf Nether-Biome: Nether-Ödland, Seelensandtal, Karmesinwald und Wirrwald. In den Basaltdeltas generieren sie nicht, dort entsteht stattdessen eine Netherfestung. Das Spiel teilt den Nether in Regionen von 432 × 432 Blöcken (Java) bzw. 480 × 480 Blöcken (Bedrock) auf, und in jeder Region entsteht entweder eine Netherfestung oder eine Bastionsruine. In der Java Edition fällt die Wahl in 60 % der Fälle auf die Bastion, in der Bedrock Edition in zwei Dritteln. Hast du schon eine Festung gefunden, ist das nächste Bauwerk in einer Nachbarregion also eher eine Bastion.

So findest du am schnellsten eine:

  • Befehl /locate: /locate structure bastion_remnant zeigt die Koordinaten der nächsten Bastionsruine (Java und Bedrock). Dafür müssen Cheats ("Befehle erlauben") aktiv sein; auf einem Server brauchst du Operator-Rechte (Java Stufe 2, Bedrock Stufe 1).
  • Seed-Karte wie Chunkbase: Seed und Version eingeben und die Markierungen für Bastionen einschalten.
  • Zuerst im Nether-Ödland suchen: Die großen dunklen Schwarzstein-Bauten sind dort viel leichter zu sehen als in den Wäldern.

Bastion-Arten in Minecraft

Jede Bastionsruine gehört zu einer von vier Arten: Wohnabteile, Hoglin-Ställe, Schatzkammer oder Brücke. Alle vier sind gleich wahrscheinlich, welche Bastion du gefunden hast, erkennst du also nur an ihrer Form. Mit dieser Tabelle bestimmst du die Bastion, bevor du hineingehst:

TypErkennungsmerkmalHauptgefahrBester Loot
WohnabteileZerklüftete Abteile rund um einen Innenhof, in dessen Mitte Netherwarzen auf Seelensand wachsenPiglins und Piglin-Barbaren, verteilt auf viele kleine Räume und StegeStandardtruhen mit Antikem Schrott, Schnauzen-Bannervorlage, Schallplatte „Pigstep“ und Chance auf eine Netheritaufwertung, dazu Netherwarzen
Hoglin-StälleDrei Abteile mit jeweils drei Stockwerken und Hoglin-StällenHoglins, die dich in die Luft und damit oft in die Lava schleudern, dazu Piglins und Piglin-BarbarenSattel, beschädigte verzauberte Diamantspitzhacke und Diamantschaufel, Antiker Schrott, Goldblöcke
SchatzkammerZwei große Abteile: In einem siehst du von außen Lavabecken, im anderen liegen ganz unten Goldblöcke, ein Magmawürfel-Spawner und ein bis zwei SchatztruhenMagmawürfel aus dem Spawner, Piglin-Barbaren und Lava auf allen EbenenGarantierte Netheritaufwertung in jeder Schatztruhe, Netheritbarren, Diamantausrüstung, Verzauberter goldener Apfel
BrückeGroßes Piglin-Gesicht am Eingang, davor eine Brücke mit Goldblöcken, darunter LavaPiglins, Piglin-Barbaren und Hoglins auf schmalen Wegen über LavaGarantierter Leitstein in jeder Brückentruhe, verzauberte Goldrüstung, beschädigte verzauberte Armbrust, Goldblöcke am Eingang

Hoglin-Ställe

Die Hoglin-Ställe bestehen aus drei Abteilen mit jeweils drei Stockwerken. Hoglins erscheinen hier bereits bei der Generierung der Bastion (ebenso in der Brücke). Sie sind immer feindlich und schleudern dich bei einem Treffer in die Luft, über Lava ist das lebensgefährlich. Halte sie mit Wirrpilzen auf Abstand, denn davor fliehen sie; Karmesinpilze locken sie dagegen an. In den Truhen der Hoglin-Ställe liegen unter anderem ein Sattel, beschädigte verzauberte Diamantwerkzeuge, Antiker Schrott, Netheritplatten und Goldblöcke.

Struktur: Komplex, aber lohnend

Es gibt eine einfache Möglichkeit zu erkennen, dass du dich in Hoglin-Ställen befindest. Hier ist mehr zur Struktur:

1. Wehranlagen (Gebäudeteile): Dies ist die einzige Bastion mit drei Wehranlagen. Kommst du von oben oder von hinten, siehst du die ruinierte Struktur mit drei Wehranlagen – das eindeutigste Erkennungsmerkmal dieser Variante. Je höher die Wehranlagen, desto größer die Chance, mehrere Truhen ganz oben zu finden, bewacht von Piglins und Piglin-Barbaren.

2. Breiter, offener Zentralbereich: In der Mitte befindet sich ein großer Raum mit einem zwei Blöcke breiten Spalt.

3. Stallartige Sektionen oder Plattformen: aus Schwarzstein und poliertem Basalt, oft übereinander gestapelt.

4. Hoglins spawnen natürlicherweise in den unteren Ställen, während Piglins und Piglin-Barbaren die oberen Laufwege patrouillieren.

5. Etagen: Die gesamte Struktur hat hier und da zerstörte Blöcke. Es gibt mehrere Etagen mit Piglins, auf denen mehrere Truhen verteilt sind.

Insgesamt sind Hoglin-Ställe recht komplex aufgebaut. Sei vorsichtig beim Herabsteigen der treppenartigen Struktur, da es zufällige Löcher gibt, durch die du direkt in die Lava fallen kannst.

Beute, die du finden kannst

Schauen wir uns nun an, was du in der Bastionsvariante Hoglin-Ställe finden kannst. Die Truhen stehen hier meist in versteckten Ecken, unter Brücken oder entlang schmaler Laufwege in der Nähe der Hoglin-Ställe.

  1. Goldblöcke und Goldbarren: reichlich über die Struktur verteilt.
  2. Antiker Schrott und Netheritplatten: seltene Funde. In der Java Edition enthält eine Hoglinstall-Truhe mit 12 % Wahrscheinlichkeit einen Antiken Schrott, mit 5 % zwei und mit 8 % Netheritplatten.
  3. Gebratenes Schweinefleisch: dank der Hoglins, oft in Truhen zu finden.
  4. Karmesinpilz, Karmesin-Nezel und Karmesinwurzeln: Mit Karmesinpilzen lockst und züchtest du Hoglins, vor Wirrpilzen fliehen sie dagegen; Nezel und Wurzeln sind Deko-Blöcke für den Bau.
  5. Beschädigte verzauberte Diamantschaufel und beschädigte verzauberte Diamantspitzhacke: Extrem wertvolle Funde im frühen oder mittleren Spiel. Verzauberungen können Effizienz, Haltbarkeit oder Glück sein.
  6. Leuchtsteinstaub: Fürs Brauen (Heiltränke), Beleuchtung oder Deko.
  7. Sattel: Im Nether sehr nützlich – du kannst ihn einem Schreiter aufsetzen und über Lava reiten; steuern kannst du ihn mit einer Wirrpilzrute.
  8. Seelensand: Ebenfalls in den Truhen zu finden; wird u. a. für Seelensand-Aufzüge oder Wither-Setups verwendet.

Das ist noch nicht die ganze Beute. In den Truhen der Hoglin-Ställe findest du außerdem Goldäpfel, Fäden, zufällige Blöcke und vieles mehr.

Mobs und wie du mit ihnen umgehst

Da dies ein Hoglin-Stall ist, findest du im unteren Bereich viele gefährliche Hoglins. Außerdem streifen Piglins und Piglin-Barbaren durch die Wehranlagen und bewachen Beute und Gold.

MobsSpawnbereichVerhalten
PiglinsWehranlagen, obere LaufwegeFeindlich, außer du trägst Goldrüstung; auch dann greifen sie an, wenn du in ihrer Nähe eine Truhe öffnest oder Gold abbaust
Piglin-BarbarBei den Wehranlagen-Truhen und der mittleren GrubeImmer feindselig, ignoriert Gold, verursacht hohen Nahkampfschaden
HoglinStallgruben und untere EbenenImmer feindselig, starker Rückstoß (kann dich in die Lava schleudern)

Die eigentliche Frage: Wie gehst du mit ihnen um? Da die Beute an bestimmten Stellen liegt, ist Abstand halten die beste Strategie – aber das ist nicht immer möglich.

Nutze Bogen und Pfeile, um sie aus der Ferne zu erledigen, und trage immer ein Schild, um dich gegen den Rückstoß der Hoglins zu schützen. Um Truhen sicher zu öffnen, kannst du sie mit Blöcken umbauen, damit Piglins dich nicht sehen.

Eine weitere Methode ist ein Lavaeimer – im Nether besonders effektiv, da überall Lava ist.

Brücke

Die Brücke erkennst du am großen Piglin-Gesicht am Eingang, vor dem eine Brücke mit Goldblöcken liegt, darunter Lava. In jeder Brückentruhe liegt garantiert ein Leitstein. Dazu kommen verzauberte Goldrüstung, eine beschädigte verzauberte Armbrust und mit etwas Glück eine Netheritaufwertung.

Als Nächstes haben wir die Brückenbastion. Sie ist leicht zu erkennen, da sie einem Piglin-Gesicht ähnelt. Bei genauem Hinsehen erkennst du Augen, Nase und sogar „Arme“, die im Grunde die Wehranlagen sind.

Zum Eingang der Bastion führt eine lange Brücke aus Schwarzstein. Gleich zu Beginn stehen mindestens 16 Goldblöcke etwas erhöht. Diese Beute ist leicht zu greifen, da die Piglins meist weit genug weg sind.

Sie hat nicht so viele Ebenen wie die Hoglin-Ställe. Unter dem Eingang befindet sich eine weitere Brücke, und beim Betreten fließt überall Lava.

Beute und Belohnungen

Darum bist du hier – schauen wir uns die Beute an. Der Leitstein ist in jeder Brückentruhe garantiert, aber nur in der Brücke, nicht in den anderen drei Arten.

  1. Leitstein: Betritt eines der „Nasenlöcher“ der Brückenbastion und steige die Treppe links hinauf. Gegenüber vom Lavabecken – also bei den „Augen“ des Piglins – findest du eine Truhe mit 100 % Leitstein-Block.
  2. Beschädigte verzauberte Armbrust: Eine teilweise benutzte Armbrust, typischerweise mit Verzauberungen wie Schnellladen, Durchschuss oder Mehrfachschuss. Häufig in der Hauptbrückentruhe (derselbe Behälter wie der Leitstein).
  3. Verzauberte Goldaxt: zufällig verzaubert. Zu finden zusammen mit dem Leitstein oder in einer sekundären Wehranlagen-Truhe.

Darüber hinaus findest du oft Nahrungsmittel, Fäden und andere übliche Truhenbeute.

Warum der Leitstein die Brücke besonders macht

Die meisten Bastionen geben zufällige Beute. Die Brückenbastion garantiert jedoch jedes Mal einen Leitstein, was bedeutet:

  • Sie ist die einzige Bastion-Art, die in jeder Brückentruhe garantiert einen Leitstein enthält. Seit Java 1.21.5 und Bedrock 1.21.70 kannst du Leitsteine außerdem aus acht Gemeißelten Steinziegeln und einem Eisenbarren herstellen, und sie können in Truhen von Portalruinen liegen.
  • Du kannst Nethernavigationspunkte erstellen, um Basen, Portallinks oder Goldfarmen zu markieren.
  • In Mehrspielerwelten können Leitsteine wie Leuchtfeuer/Marker dienen und Teams unterirdisch oder über große Distanzen koordinieren.

Kurz: Wenn du Bastionen im Nether aus Nutzengründen statt nur wegen der Beute erkundest, ist die Brückenbastion die richtige Wahl.

Schatzkammer

Die Schatzkammer ist die gefährlichste und lohnendste Bastion. Ganz unten im Abteil liegt zwischen Goldblöcken der Schatz mit ein oder zwei Schatztruhen, bewacht von einem Magmawürfel-Spawner. Jede Schatztruhe enthält eine Netheritaufwertung, die Schmiedevorlage, mit der du Diamantausrüstung zu Netherit aufwertest.

Dies ist eine der gefährlichsten und zugleich wertvollsten Bastionen. Zur Struktur: Zwei ruinierte Gebäude sind durch eine zerstörte Brücke in der Mitte verbunden. Unter der Brücke befinden sich mehrere Lavabecken in geordnetem Muster.

Betrittst du eines der Gebäude, findest du ein gewaltiges, offenes Inneres mit hohen Schwarzstein-Säulen und Stegen rund um die Kammer. Diese Bastion hat mehrere Ebenen; auf jeder patrouillieren Piglins und Piglin-Barbaren.

Zwischen den Ebenen findest du einige Truhen mit Basisbeute. Überquerst du die Brücke zum anderen Gebäude bzw. zur anderen Wehranlage, findest du weitere einzelne und doppelte Truhen mit Antikem Schrott, Goldäpfeln und anderer Standardbeute.

Beute und Belohnungen

Wie erwähnt, ist diese Bastion die lohnendste aller Varianten. Neben Antikem Schrott, Waffen usw. gibt es hier auch echte Hauptgewinne.

  1. Schatzhaufen: Am Boden der Bastion liegt ein Haufen Goldblöcke. Außerdem stehen dort ein bis zwei Schatztruhen. Jede enthält garantiert eine Netheritaufwertung und kann dir zusätzlich Diamantrüstung und -waffen, einen Verzauberten goldenen Apfel, Netheritbarren, Antiken Schrott und weitere wertvolle Beute geben.
  2. Goldblöcke: Viele Goldblöcke sind in den Wänden dieser Bastion und in anderen Bereichen der Wehranlage verborgen.
  3. Goldbarren: Ebenfalls im Schatzhaufen oder in anderen Truhen zu finden.

Mobs und wie du mit ihnen umgehst

In jeder Bastion gibt es Piglins und Piglin-Barbaren. In dieser Variante spawnen zusätzlich Magmawürfel – sehr nervig und tödlich, wenn man sie nicht rechtzeitig beseitigt.

In der Mitte, dort wo der Schatzhaufen liegt, befindet sich ein Magmawürfel-Spawner, der unaufhörlich Magmawürfel erzeugt, bis er zerstört wird. Das sollte deine erste Maßnahme sein.

Nutze dein bestes Schwert gegen diese Mobs und verbau die Bereiche um Truhen mit Blöcken, um Abstand zu halten.

Wohnabteile

Die Wohnabteile sind die ehemaligen Behausungen der Piglins. In der Mitte des Innenhofs wachsen Netherwarzen auf Seelensand. Außerhalb von Bastionsruinen findest du Netherwarzen sonst vor allem in Netherfestungen, deshalb lohnt sich diese Bastion für den Start einer Tränke-Farm. Die Truhen nutzen die Standard-Beutetabelle, aus der unter anderem Antiker Schrott, die Schnauzen-Bannervorlage und die Schallplatte „Pigstep“ kommen.

Diese Bastion galt als Wohngebiet der Piglins – heute siehst du nur noch die Ruinen. Auf den ersten Blick erkennst du mehrere wohnungsartige Gebäude, die sich über ein großes Areal verteilen.

Es gibt keine bestimmte, in jeder Truhe identische Beute; du kannst aber Wertvolles finden wie Goldbarren, einen Goldenen Apfel, Rüstung und vieles mehr.

Eine besondere Beute, die du in dieser Bastion einsacken kannst, sind Netherwarzen. Ganz unten im zentralen Bereich der Gebäude befindet sich eine kleine Stelle, an der Netherwarzen wachsen. Abgesehen von Bastionen findest du sie vor allem in Netherfestungen – dadurch sind sie ein wertvoller Fund.

Vorbereitung vor dem Betreten

Jetzt, da wir alles über Bastionsruinen wissen, gibt es noch etwas Wichtiges zu besprechen. Ohne Vorbereitung solltest du diesen Teil des Nethers nicht betreten. Hier sind ein paar Dinge, die du vor Beginn dieser Reise unbedingt brauchst:

1. Trage mindestens ein Teil Goldrüstung

Die wichtigste Regel dieser Expedition: Du musst mindestens ein Teil Goldrüstung tragen. Egal ob Stiefel, Helm, Brustpanzer usw.

Piglins sind besessen von Gold. Ohne Goldrüstung greifen sie dich sofort an, mit mindestens einem Teil Goldrüstung bleiben sie neutral. Öffnest oder zerstörst du in ihrer Nähe eine Truhe oder baust einen Goldblock ab, werden sie trotzdem aggressiv, und Piglin-Barbaren greifen dich immer an, egal was du trägst. Um nicht sofort attackiert zu werden, ist das Pflicht.

2. Nimm Baublöcke mit

Auch das ist extrem wichtig. Mit den richtigen Blöcken kannst du Lava ausweichen, dich vor Piglins schützen und Brücken bauen.

  • Bruchstein oder Basalt – günstige Blöcke, die Ghast-Feuerbällen standhalten (aber nicht TNT- oder Creeper-Explosionen); damit mauerst du dich schnell gegen Ghasts oder Piglins ab.
  • Schwarzstein (falls in der Nähe abgebaut) – passt optisch gut zur Struktur.
  • Holz vermeiden – es brennt in Lava oder Feuer sofort.

3. Trank der Feuerresistenz ist ein Muss

Im Nether findest du überall Lava. Auch in den Bastionen gibt es Lavabecken und von der Decke fließende Lava. Ohne Vorsicht fällst du schnell hinein.

Dagegen helfen Tränke der Feuerresistenz. Empfehlenswert sind mindestens drei, die du während der Erkundung – besonders in den Hoglin-Ställen – trinkst.

Du kannst sie vor dem Nether brauen oder mit Piglins im Nether erhandeln.

4. Waffenwahl

Ein Schwert ist die beste Allzweckwaffe. Zusätzlich brauchst du aber auch Bogen und Pfeile, um Piglins und Hoglins aus der Distanz zu bekämpfen.

Das kannst du mitnehmen:

  • Einen Bogen oder eine Armbrust mit Verzauberungen wie Stärke, Schlag oder Schnellladen.
  • Ein Schwert ist Pflicht für Nahkämpfe gegen Piglins und Hoglins.
  • Ein Schild ist sehr hilfreich, um Hoglin-Angriffe zu blocken.
  • Mindestens 2 Stapel Pfeile oder Spektralpfeile.

5. Eimer mit Lava

Eines der unterschätztesten Werkzeuge bei einer Bastion-Razzia – richtig eingesetzt kann es einen Kampf komplett zu deinen Gunsten drehen.

Das Beste: Im Nether gibt es Lava im Überfluss. Anstatt mit dem Schwert zu kämpfen, kannst du Lava auf Mobs schütten – das führt schnell zum sicheren Tod.

Während du Truhen öffnest und Beute einsammelst, kannst du außerdem Lava auf dem Boden um dich herum platzieren, damit dich keine Mobs erreichen. Das ist oft sehr hilfreich.

6. Vorräte an Nahrung

Zum Schluss: Nahrung. Klar, du brauchst gute Lebensmittel für die Reise. Schnelles Heilen und eine volle Sättigungsleiste retten dich vor tödlichen Folgeangriffen.

Das kannst du mitbringen:

  • Goldene Äpfel (mind. 2–3) – sofortige Regeneration in Kämpfen.
  • Gebratenes Schweinefleisch oder Steak – hohe Sättigung hält die Heilung am Laufen.
  • Heiltrank oder Regenerationstrank – optional, aber großartig für längere Raubzüge.

Zusätzlich zu den oben genannten Gegenständen kannst du ein paar Goldbarren zum Handeln mit Piglins mitnehmen. Dafür bekommst du u. a. Tränke der Feuerresistenz – für dich das wichtigste Item.

Willst du Minecraft auf deinem eigenen Server spielen?

Bastionsruinen in Minecraft: Häufige Fragen

Wie viele Arten von Bastionen gibt es in Minecraft?

Vier: Wohnabteile, Hoglin-Ställe, Schatzkammer und Brücke. Jede Art ist gleich wahrscheinlich.

Welche Bastion hat die beste Beute?

Die Schatzkammer. Ihre Schatztruhen enthalten immer eine Netheritaufwertung und können außerdem Netheritbarren, Diamantausrüstung und einen Verzauberten goldenen Apfel enthalten.

Woran erkenne ich, welche Bastion ich gefunden habe?

Am Aufbau von außen. Ein großes Piglin-Gesicht mit Brücke davor ist eine Brücke, drei Abteile mit Ställen sind Hoglin-Ställe, Abteile um einen Innenhof mit Netherwarzen sind Wohnabteile, und zwei große Abteile mit Lavabecken und einem Goldhaufen ganz unten sind eine Schatzkammer.

Wo ist die Schatzkammer in einer Bastion?

Die Schatzkammer ist keine Kammer, die es in jeder Bastion gibt, sondern eine eigene Bastion-Art. Hast du eine gefunden, liegt der Schatz ganz unten im Abteil mit dem Magmawürfel-Spawner: Goldblöcke und ein bis zwei Schatztruhen.

Wo spawnen Bastionsruinen?

In allen Nether-Biomen außer den Basaltdeltas. Bastionsruine und Netherfestung entstehen nie in derselben Region, und in der Java Edition wird es in 60 % der Regionen eine Bastion.

Greifen mich Piglins an, wenn ich Goldrüstung trage?

Normale Piglins bleiben neutral, solange du mindestens ein Teil Goldrüstung trägst. Öffnest du in ihrer Nähe eine Truhe oder baust Goldblöcke ab, greifen sie trotzdem an. Piglin-Barbaren greifen immer an, egal was du trägst.

Fazit: Extra-Tipps

Damit sind wir mit den Bastionsruinen und allem Wissenswerten durch. Am Ende hängt es ganz von dir ab, wie du diese Bastionstypen erkundest und welchen Ansatz du wählst.

Es gibt ein paar Tricks, die Kämpfe und Erkundung erleichtern. Wenn du z. B. von einer Horde Piglins bedrängt wirst und keinen Ausweg siehst, wirf einfach einen Goldbarren hin und lauf weg. Das Gold lenkt sie kurz ab – so kannst du dich retten oder sogar die Beute einsammeln.


Außerdem kannst du einem Schreiter einen Sattel aufsetzen und ihn mit einer Wirrpilzrute (aus Angel und Wirrpilz) über die Lava steuern – auch eine gute (und witzige) Methode, Bastionen aufzuspüren. Für Reisen gilt: Wenn du eine Elytra hast, nimm sie samt Feuerwerksraketen mit. So erreichst du Orte leichter und deckst schneller große Distanzen ab.

Insgesamt wirkt das vielleicht überwältigend, aber die Beute lohnt sich – und macht richtig Spaß. Hast du die Bastionen erobert und geleert, kannst du dich an die Erkundung der Netherfestungen machen.

Willst du Bastionen gemeinsam mit deinen Freunden plündern? Starte deine eigene Welt mit einem Minecraft-Server von ZAP-Hosting.